10. 06. 2016

Weinerlebnisführer erkunden LWG

Veitshöchheim.  Welche Aufgaben hat eigentlich die Bayerische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim? Dieser Frage gingen die Gästeführer „Weinerlebnis Franken“ jüngst bei einem Besuch in Veitshöchheim nach.

Zu Beginn der Führung stellte LWG-Präsident Dr. Hermann Kolesch die Landesanstalt mit all ihren Abteilungen vor. Die Einrichtung ist eine Landesbehörde im Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten. Sie ist in Bayern zuständig für angewandte Forschungsprojekte im Bereich Bienenwirtschaft, Gartenbau, Landespflege und Weinbau und in diesem Zusammenhang an internationalen Forschungsprojekten beteiligt und koordinierend tätig.

Die LWG gliedert sich in die vier Abteilungen Weinbau, Landespflege, Gartenbau und Recht & Service sowie die drei Fachzentren Bildung, Analytik und Bienen.

Die Meister- und Technikerschule bildet rund 170 Studierende zum Wirtschafter (ein Jahr) oder Techniker (zwei Jahre) in den Fachrichtungen Weinbau und Oenologie, Gartenbau sowie Garten- und Landschaftsbau aus. An der einjährigen Internetfachschule beteiligen sich rund 20 weitere Studierende.

Zu den Hoheitsaufgaben der LWG zählen unter anderem die Virustestung bei der Erzeugung von Edelreisern im Obstbau, die Durchführung der Saatgutkontrolle im Vollzug des Saatgutverkehrsgesetzes, die Kontrolle privater Bodenlabors nach der Düngeverordnung sowie der Rebschutz. Ein Schwerpunkt der LWG ist die anwendungsorientierte Forschung in allen Fachbereichen.

Auf einem Rundgang durch die Schaugärten und den Keller stellten Dr. Hermann Kolesch, Georg Bätz und Claudia Schönmüller den Weinerlebnisführern aktuelle Themenbereiche und Forschungsprojekte vor. 

 

BU 1: Dr. Hermann Kolesch erklärte den Gästeführern die Struktur der LWG.

BU 2: Claudia Schönmüller berichtete über aktuelle Trends im Gartenbau.

BU 3: Neue Weinstile und außergewöhnliche Ausbaumethoden lernten die Weinerlebnisführer bei einem 'Walking Tasting' mit Dr. Hermann Kolesch und Georg Bätz kennen.

BU 4: Zum krönenden Abschluss gab es einen Kvevri-Wein und einen Wein aus getrockneten Trauben.

 

Fotos: Gabriele Brendel

 

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